Dieses Wort „Sisterhood“ Schwesternschaft beschreibt für mich den Monat Mai perfekt.
Ich bin begeistert von der Color Sisterhood, ein Teil der Frauenarbeit von Hillsong. Im Frühjahr 2009 hörte ich zum ersten Mal von dieser Arbeit. Meine Zwillingsschwester Kirsten lud mich zu einer Frauenkonferenz nach London ein. Spannend dachte ich, und da ich mich gerade in einer niedergeschlagenen Phase befand und Aufmunterung dringend gebrauchen konnte, denn die Vorbereitungen für unser erstes TjänaStan liefen auf Hochtouren, sagte ich zu. Wenn ich mich daran erinnere mit welchen gemischten Gefühlen wir zwei damals die Royal Albert Hall betraten muss ich lächeln. Wir waren uns einig gewesen, dass, sollte sich herausstellen, dass dies eine Emanzen Veranstaltung sei, wollten wir uns anderweitig eine schöne Zeit in London machen. Was wussten wir schon…
Nach der ersten Veranstaltung stand für uns fest wir hatten einen Platz zum Auftanken unter Gleichgesinnten gefunden. Phantastisch. Welch eine Ermutigung zu sehen, dass wir nicht allein sind mit unserer Liebe zum HERRN und dem Wunsch dieser Liebe konkret im Alltag Ausdruck zu verleihen. Welch gesunde, inspirierende Sicht auf unseren Auftrag als Töchter des Königs, wie schön zu hören, dass es wichtig ist bei all der Not auf dieser Welt sich nicht entmutigen zu lassen von der Größe der Herausforderung, sondern vielmehr zu sehen was Gott mir in die Hand gegeben hat, mir anvertraut hat und dann im Glauben daraus das Beste zu machen. Motiviert und gestärkt kehrte ich nach Schweden zurück überzeugt, dass ich hier in Göteborg meinen wenn auch kleinen Beitrag leisten wollte. TjänaStan wurde zu einer tollen Sache und wir haben mittlerweile vier große Events hinter uns. Vor jedem Mai Event hatte ich die Möglichkeit nach London zu reisen und mich dort ausrüsten zu lassen auf der Konferenz. Danke Kirsten für deine unbeschreibliche Großzügigkeit.
2011 war zum ersten Mal Ina (unsere ältere Schwester) mit von der Partie. Sisterhood bekam somit noch mehr Bedeutung. Wie herrlich, dass wir drei Schwester (die drei Inas wie unser Nachbar früher zu sagen pflegte) diese Zeit miteinander teilen konnten. Welch ein Segen, dass uns drei außer Blutsbanden, unser gemeinsamer Glaube und eine tiefe Freundschaft und Vertrautheit verbindet, und dass obwohl wir in drei verschiedenen Ländern leben, Treffen damit höchst selten stattfinden und wir auch nicht gerade sehr oft miteinander telefonieren. Jede von uns ist in ihrem Teil der Welt recht stark eingebunden, das Leben ist voll mit guten Dingen, die einen beschäftigt halten, dass oft abends kaum Zeit und Kraft bleibt für ausgiebige Gespräche am Telefon, dennoch wissen wir dass wir aufeinander zählen können. Welch ein Geschenk!!! Ina und Kirsten ihr zwei seid Segnungen mit denen mich unser HERR reich beschenkt hat und ich schätze mich glücklich euch in meinem Leben zu haben.
Am Mittwoch dem 04. Mai flogen wir also aus drei verschiedenen Ländern in drei verschiedenen Flughäfen in London ein. Als Treffpunkt war ein kleines Starbucks Café am Fuße der Tower Bridge ausgemacht. Zunächst hatten wir noch einen freien Tag um London unsicher zu machen. Love Never Dies, Andrew Lloyd Webbers Musical stand für den Abend auf dem Programm. Sehr schön!!! Und am nächsten Morgen schauten wir uns die Szene von Camden Market an. Am Donnerstag dann am Nachmittag ging die Konferenz los. Was soll ich hier in Kürze dazu sagen, alle Vorträge waren ein echter Segen und eine große Ermutigung. Als ich bereits auf dem Heimweg war bekam ich von Kirsten eine Sms in der sie die Quintessenz der Konferenz wunderbar zusammengefasst hat: „Egal wie unsere Lebensumstände auch aussehen mögen, Jesus ist immer der Erste, er ist da, bereits vor uns und weiß was uns begegnet, Er ist die Antwort und Er kann alles so führen, dass es zu unserem Besten und zu Seiner Ehre dient. Und sollte es so aussehen, als ob nichts Sinn ergibt, nichts von Bedeutung ist und sich nichts vorwärtsbewegt in meinem Leben, dann kann Er Veränderung schaffen zu seiner Zeit und meine Aufgabe ist es mich nicht hängen zu lassen, mich Ihm vertrauensvoll hinzugeben und treu eine weitere Runde zu drehen (wie die Israeliten um Jericho damals). Unterwegs ist es entscheidend dankbar zu sein und zu bleiben für all die tausend Segnungen (klein und groß), die Er mir täglich schenkt. Denn alles ist Gnade.“ In dieser Haltung möchte ich leben, jeden Tag und bereit sein für die Überraschungen, die Er für mich bereithält. Wer außer Ihm weiß schon wann die nächste Mauer einstürzt.
| Meine Schwestern Kirsten und Ina |
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